Abschluss

Vor dem Abschluss einer Firmenrechtsschutz-Versicherung sollte man allerdings, wie bei jeder Versicherung, die Prämien der einzelnen Versicherungsgesellschaften vergleichen, es sind teilweise Einsparungen von bis zu 30% möglich. Ein gutes Instrument für den Vergleich von Finanzdienstleistungen, also auch von Rechtsschutzversicherungen, ist die monatlich erscheinende Zeitschrift FinanzTest von der Stiftung Warentest. Diese bietet nicht nur eine aktuelle Übersicht über die entsprechenden Tarife, sondern bewertet auch den Service und das Vertragswerk der einzelnen Firmenrechtsschutz-Versicherungen. Und gerade diese Bedingungen sind einer genauen Betrachtung wert, damit einem unliebsame Überraschungen erspart bleiben. Schließlich möchte man im Falle eines Rechtstreits auch schnell die Versicherung in Anspruch nehmen können und sich nicht erst mit der Versicherungsgesellschaft streiten müssen.

Wer es finanziell stemmen kann, sollte die Prämien übrigens jährlich zahlen, da bei monatlicher bzw. vierteljährlicher Bezahlung in der Regel 3% bis 5% auf die Versicherungsprämie aufgeschlagen werden. Das erfordert zwar eine gewisse Ausgabendisziplin, aber je nach Höhe der Versicherungsprämie reicht die Ersparnis oft für einen zusätzlichen Besuch im guten Restaurant.

Inwieweit ein Selbstbehalt mit der Versicherung vereinbart wird, was natürlich zu einer geringeren Prämie führt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Manche Versicherungsnehmer möchten aber im Streitfall abgesehen von der Versicherungsprämie keine weitere finanzielle Last tragen, denn schließlich soll die Rechtsschutzversicherung die finanziellen Folgen eines Rechtsstreites (vollständig) abfangen.

Wohlgemerkt sind nicht alle Leistungsmerkmale, die unter dem Punkt „Firmenrechtschutz“ aufgelistet wurden, in jedem Rechtschutz Paket, das von den unterschiedlichen Versicherungsunternehmen, standardmäßig enthalten. Meist ist es aber möglich die entsprechenden Merkmale modular in den Versicherungsvertrag aufzunehmen.